Auswahl vergangener Auftritte

Aufführung der Performance Projekt Gruppe 2013

"Besser Haben als Sein, oder?"

Tanztheater - Hamburg
Foto: Markus Scholz

„Besser Haben als Sein, oder?“ - Tanztheater

 und

„freie Tanzimprovisationen“

 

Hamburger Sprechwerk 2013

Konzept / Choreographie:

Birgit Schaper

4 Tänzerinnen und 3 Tänzer

 

„Besser Haben als Sein, oder?“ Tanztheater

Über die Gier, die Adam schon im Paradies bewies, den Druck am Arbeitsplatz im Vergleich zur Benutzung von WC-Saugglocken und anderes, was uns bewegt. Eine ironische Zeitkritik spezieller Art.

Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer, der Druck am Arbeitsplatz wächst, wem nützt der ESM-Rettungsschirm wirklich, von dieser Thematik erzählt das Stück mit Witz und Ironie, in bewegten Bildern, ganz ohne Worte. Und es stellt immer wieder die Frage: Was wäre wenn? Was wäre, wenn wir, wenn die Menschen, an einem Punkt, in einer Situation, anders handeln würden. Was wären mögliche Verhaltens und Handlungsansätze, welche Werte benötigen wir. Was für Möglichkeiten haben wir, wenn der Boden auf dem wir stehen wackelig wird? Denken wir noch mehr nur an uns allein und sehen uns als getrennt von der Welt an oder lassen wir Unterstützung zu und geben selbst welche und merken, das es gemeinsam besser geht und der Boden sich zunehmend stabilisiert und wir Teil eines größeren Ganzen sind und verbunden sind mit allem.

 

„freie Tanzimprovisationen“

 Jede Vorstellung ist eine Uraufführung, bei der weder der Zuschauer noch der Tanzende weiß, was im nächsten Moment passiert. Es improvisieren die selben Tänzer wie in dem Tanztheaterstück.

Solo-Aufführung von Birgit Schaper 2012

"Die Knochenfrau"

Birgit Schaper - Tanzperformance - Ausdruckstanz

 „Die Knochenfrau“ - Tanzperformance

Einladung zu einem Ausflug in die "nichtalltägliche Wirklichkeit"

 

Hamburger Sprechwerk 2012

Idee / Konzept / Tanz: Birgit Schaper

 

Der Mythos „Die Knochenfrau“, auch als „Die Wolfsfrau“ durch das gleichnamige Buch von Clarissa Pinkola Estés bekannt, handelt vom Wandel. „Die Knochenfrau“ ist ein Urbild der weisen Alten, die in jeder Frau existiert und ein Symbol für instinktives Urwissen und grundlegende Seelenkenntnis ist. Der Mythos ist Teil der Solo-Tanzperformance von Birgit Schaper, die Erfahrungen in schamanischen Praktiken gesammelt hat und sagt: „Meine größte Lehrerin ist die Natur. Ich tanze mit echten Tierknochen um Verbindungen zur Seelenwelt zu bekommen und lade damit zu einem Ausflug in die „nichtalltägliche Wirklichkeit“ ein. Kontakt zur belebten und unbelebten Natur ist möglich. Wenn wir uns wieder mit allen Wesen verbunden fühlen, dann können wir auch wieder Respekt entwickeln und aufhören die Natur auszubeuten und uns damit selbst wieder mehr achten, denn wir sind eins mit der Natur.“ Ein indianisches Sprichwort sagt: „Wenn Du die Erde bespeist, bespeist Du Dich selbst!“ Der Wandel fängt bei jedem selbst an. Für mich heißt es auch, an Hindernissen zu wachsen, immer wieder aufzustehen.“

Speziell in diesem Stück schimmern die Einflüsse von Erfahrungen mit Butho, afrikanischen Tänzen und klassisch indianischem Tanz durch.

 

das Licht der Mondin

durchströmte die Knochen

und lies sie tanzen

das kitzelte Mutter Erde

die lachte

und ihre jungen Blüten

öffnen sich

für die morgenrote Sonne

 

von Birgit Schaper

Video: Jakob Perko

Aufführung der Performance Projekt Gruppe 2012

„Der kleine alltägliche Wahnsinn“

Tanztheater - Hamburg

 „Der kleine alltägliche Wahnsinn“ Tanztheater

 und

„Ein Experiment“

freie Tanzimprovisation

 

Hamburger Sprechwerk 2012

Konzept / Choreographie:

Birgit Schaper

 

„Der kleine alltägliche Wahnsinn“ Tanztheater

Wie drei Männer und sechs Frauen sich vom alltäglichen Wahnsinn verfolgen lassen, den kleinen Widrigkeiten des Alltags mit Kühnheit begegnen und mit den Absurditäten des Lebens begeistert spielen.

„Wer kennt ihn nicht, den kleinen alltäglichen Wahnsinn. Manchmal sitzt er in einer Chipstüte und läßt einen die Zähne fast ausbeissen, beim Versuch sie zu öffnen. Dann hockt er im Autostau und läßt einen überhaupt immer zur falschen Zeit viel zu lange warten, um einen dann auf einmal wie ein wilder Tiger durch die Stadt zu jagen. Die Hetzjagd ist ein Lieblingsspiel von ihm. Ein anderes mal hilft er einem auch, z.B. dabei, sich selbst im Wege zu stehen. Er läßt einen in der eigenen Welt leben, was manchmal auch ganz schön blöd für die anderen ist. Einige Menschen leben wohl im wesentlichen in ihrer Computer- und Handy-Welt, aber Handys sind natürlich praktisch, man kann z.B. eine Beziehung einfach per sms beenden, es ist alles leichter geworden und man ist immer schnell im Kontakt.

Aber jetzt bin ich wohl vom Thema abgekommen?.“

In diesen Worten könnte es eine der Personen in dem Stück sagen, aber es werden keine Texte gesprochen. Erzählt wird über den Körper, in bewegten Bildern, mit Ironie und Witz, durch die auch der große alltägliche Wahnsinn so manches Mal durchschimmert.

 

 

„Ein Experiment“ freie Tanzimprovisation

Jede Vorstellung ist eine Uraufführung, bei der weder der Zuschauer noch der Tanzende weiß, was im nächsten Moment passiert.

Durch Jahre langes miteinander Improvisieren ist eine Vertrautheit entstanden, die die Tanzenden aufeinander „hören“ läßt und die Absprachen und vorher festgelegte Signale überflüßig macht. Bewegungen sich entwickeln zu lassen, ohne zu wissen wo sie hinführen, das ist das Wagnis auf das sich die Tänzer einlassen. „Bei sich sein“ und trotzdem die anderen erspüren im Raum, offen sein für „das Außen“, ohne sich selbst zu verlieren, ist die Gabe und auch immer wieder neue Herausforderung für die Tänzer. An diesem lebendigen und authentischen Erlebnis möchten wir die Zuschauer teilhaben lassen.

Es tanzen die selben drei Männer und sechs Frauen, wie in dem Tanztheaterstück.

Aufführung der Performance Projekt Gruppe 2010:

"connected"

Tanzperformance - Hamburg

"connected" - Tanztheater im Zeitalter zunehmender Beschleunigung

Ein multimediales Erlebnis mit 15 Tänzerinnen und Tänzern und einer Videomontage

 

Hamburger Sprechwerk 2010

Konzept: Birgit Schaper

Video: Jakob Perko

 

Die Tanztheater Performance „connected“ möchte zeigen, dass in einem Zeitalter des geradlinigen Fortschritts, des - immer Schneller, Höher, Weiter, Mehr - eine Besinnung darauf wichtig ist, das alles miteinander verbunden ist, so wie wir es im zyklischen Charakter der Natur finden. Sie möchte die Illusion des Alleinseins, im Sinne von Getrenntsein, nehmen und zeigen, dass wir uns in einem Kontext befinden von Ursache und Wirkung und von Geborgenheit und Verantwortung.

 

Alles ist verbunden miteinander.

Ein unsichtbares Netz verbindet uns alle,

uns Menschen, Tiere, Pflanzen und Steine.

Wir sind nicht getrennt voneinander,

wir gehen auseinander hervor.

Geboren werden wir aus der Erde,

in sie verwandeln wir uns wieder und wieder.

Alles ist verbunden,

das Oben mit dem Unten,

das Gestern mit dem Morgen.

 

von Birgit Schaper

 

 

Weitere Trailer und Fotos

vergangener Projekte:


AUFFÜHRUNG DER PERFORMANCE PROJEKT GRUPPE

"Momente des Wandels"

Tanzimprovisation - Momente des Wandels

"Momente des Wandels"

Eine Tanzperformance zum Thema Frieden

 

Epiphanienkirche Hamburg-Barmbek

Idee/Tanzregie/Leitung:

Birgit Schaper

Tanz: 5 Tänzerinnen, 1 Tänzer

 

In jedem Moment liegt bei Dir selbst die Entscheidung

für Krieg oder Frieden

in die Angst oder Gewalt zu gehen

oder ins Vertrauen, in die Liebe…

…der Illusion der Getrenntheit zu erliegen

oder die Verbundenheit zu feiern mit allen Wesen.

 

Wir haben uns tänzerisch damit beschäftigt, wie eine Situation vom friedlichen, liebevollen Miteinander zum Gegeneinander, zum Streit oder Kampf kippt und wie aus einem „Dagegen“ ein „Für“, ein Miteinander entsteht, und Vertrauen und liebevoller Umgang wächst.

Wandel ist möglich.

Der Frieden fängt im Kleinen an, beim Innehalten, bei einer kleinen liebevollen Geste, beim Mitgefühl für andere, bei dem Mut der eigenen Angst zu begegnen und seine Gefühle anzunehmen.

Da alles miteinander verbunden ist, verändert jeder Einzelne damit auch ein Stück die Welt.

 

Die Darstellungsform ist die strukturierte Tanzimprovisation. Der Zuschauer kann die Lebendigkeit des Augenblicks und Authentizität erfahren.

 

Ein Video ist als DVD bestellbar.